Werder Bremen-Aufstellung beim SC Freiburg: Ist das die Startelf? | News – deichstube.de

Welche Aufstellung wählt Florian Kohfeldt für das so wichtige Spiel in Freiburg? Der Cheftrainer des SV Werder Bremen dürfte bereits eine Startelf im Kopf und auf dem Laptop haben.© gumzmediaWie sieht Kohfeldts Startelf in in Freiburg aus?  vonCarsten Sanderschließen Bremen – Wie sieht die Aufstellung des SV Werder Bremen im so wichtigen Bundesliga-Spiel beim SC Freiburg aus? Trainer Florian Kohfeldt hat Optionen und dürfte sich an ein mahnendes Startelf-Beispiel seines Vor-Vorgängers Viktor Skripnik erinnern.Es war der 17. September 2016, als Florian Kohfeldt vor Augen geführt bekommen hatte, wie man eine Startelf als Trainer unter Druck besser nicht aufstellen sollte. Es war der Tag, als Werder Bremen nach einem Saisonfehlstart in Liga und DFB-Pokal bei Borussia Mönchengladbach antreten musste. Drei Niederlagen hatte Coach Viktor Skripnik schon kassiert, und es war klar, dass sein Stuhl wackelte. Letztlich schmiss er ihn dann selbst um, weil er in seiner Verzweiflung eine zuvor schon nicht funktionierende Mannschaft völlig durcheinanderwirbelte. Das Ergebnis: Werder verlor das Spiel (1:4) und Skripnik seinen Job. Der Coach hatte mit konfusen Personalentscheidungen eine Art Entlassungsgesuch eingereicht, und sein Co-Trainer lernte.Werder Bremen: Ist das die Startelf-Aufstellung gegen den SC Freiburg?Was Florian Kohfeldt lernte? Dass blinder Aktionismus nichts bringt in Krisensituationen. Kohfeldt, damals Skripniks Assistent, sah, wie der Chef die Nerven verlor. Jetzt ist der ehemalige „Co“ in einer sehr ähnlichen Situation. Sportlich in der Krise, die eigene Position geschwächt und vor allem vor der Frage stehend, welche Spieler Werder Bremen jetzt aus der Krise holen können. In der bisherigen Saison hatte Kohfeldt nur selten personelle Möglichkeiten, oft stellte sich das Team wegen der Verletzungsnot auf vielen Startelf-Positionen von alleine auf. Wenngleich die Auswahl auch jetzt nicht üppig ist, bieten sich doch wenigstens ein paar Optionen – und es ist die Frage, wie Kohfeldt im Spiel des SV Werder Bremen beim SC Freiburg am Samstag (15.30 Uhr) mit ihnen umgehen wird.Auf Linksverteidiger Ludwig Augustinsson (muskuläre Probleme) kann der 37-Jährige zwar weiter nicht bauen, dafür kehrt Davy Klaassen nach abgesessener Gelbsperre ins Team zurück. „Im zentralen Mittelfeld haben wir jetzt ein breiteres Angebot“, sagt Florian Kohfeldt. Mit Klaassen und Comebacker Philipp Bargfrede sind Möglichkeiten da– beispielsweise auch, um dem stabil formschwachen Maxi Eggestein mal auf die Bank zu setzen. Bei Kevin Vogt gibt es die Freiheit, ihn im defensiven Mittelfeld oder in der Abwehrkette einzusetzen.Vorne ist die Situation beim SV Werder Bremen die, die sie auch vor der Corona-Pause war. Viele fit, keiner trifft. Niemand wird derzeit voller Überzeugung und mit stichhaltigen Argumenten behaupten können, dass Yuya Osako oder Josh Sargent im Vergleich zu Davie Selke und Milot Rashica die besseren Lösungen für die Aufstellung gegen den SC Freiburg wären. Weshalb Wechsel genauso wahrscheinlich wie unwahrscheinlich sind. Ein bisschen egal eben. Überdenkenswert ist in jedem Fall die Entscheidung, stets auf Marco Friedl als Augustinsson-Vertreter zu setzen. Die Schwächen des Österreichers traten auch zuletzt gegen Bayer Leverkusen (1:4) wieder deutlich hervor. Michael Lang heißt der Mitbewerber. Allerdings hängt an ihm die Erinnerung, dass er bei seinen bisherigen Einsatzchancen noch weniger überzeugen konnte als Friedl.Werder Bremen: Startelf-Aufstellung gegen den SC Freiburg ohne Maxi Eggestein?Fazit: Florian Kohfeldt hat Möglichkeiten personell zu handeln, aber der Kader von Werder Bremen ist weiterhin keine Quelle, aus der potenzielle Retter sprudeln, zudem hat Kohfeldt Nuri Sahin und Johannes Eggestein für das Spiel in Freiburg aus dem Kader gestrichen. Verrückte Dinge wie einst Skripnik, kann er natürlich immer machen. Doch dessen plötzlicher Torwartwechsel, die Versetzung von Zlatko Junuzovic in den Sturm (als einzige Spitze) und das Hochloben von Ulisses Garcia aus der U23 auf die Linksverteidigerposition haben damals nur zusätzliche Verwirrung gestiftet, sind zur Nachahmung also nicht empfohlen. Vermutlich wird Kohfeldt auf die folgende Startelf-Aufstellung setzen.Werder Bremen: Pavlenka – Gebre Selassie, Veljkovic, Moisander, Friedl – Vogt, Bargfrede, Klaassen – Bittencourt, Selke, Rashica.

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